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Konzerte

Stefan Barcsay

Konzerttermine, Programme, Workshops und aktuelle Projekte des Augsburger Gitarristen Stefan Barcsay — mit einem besonderen Fokus auf zeitgenössische Musik. Pressestimmen finden sich unter Presse.

Stefan Barcsay mit Gitarre

Zum Aktionstag Gitarre

Die nmz berichtet am 01.05.2026 über den „Aktionstag Gitarre":

Nach der Mittagspause entführte Stefan Barcsay die Gruppe in die Welt der neuen Musik. Barcsay, der bis zu seiner Pensionierung an der Berufsfachschule Krumbach unterrichtet hat, präsentierte fünf Werke live, die auch im fortgeschrittenen Bereich an Musikschulen einsetzbar sind. Mit seiner großen Leidenschaft für Stücke, die teilweise auch ihm gewidmet waren, und dem Dialog mit den Zuhörer:innen, schuf er einen subjektiven Raum, der die persönliche Wirkung der Musik gezielt in den Fokus rückte. Von Stephan Marc Schneiders „Meer der Ruhe" bis zur „Meditation" von Markus Lehmann-Horn entstand eine spannende Begegnung mit neuer Tonsprache und große Lust, die Stücke selbst auszuprobieren. — neue musikzeitung, 01.05.2026

Zum Artikel: Ohne Spiel ist das Spielen kein Spiel


„Da begannen meine Ohren zu wachsen …"

Das Augsburg Journal porträtiert Stefan Barcsay und sein neues Album „Meer der Ruhe" — über die Suche nach Ruhe und Stille, den Weg vom ersten Flamenco-Impuls mit zwölf zur zeitgenössischen Musik.

Augsburg Journal vom 13.07.2026: Porträt über Stefan Barcsay und sein Album „Meer der Ruhe“

Zum Artikel: Da begannen meine Ohren zu wachsen …

Artikel in Veitshöchheim News

Ein Bericht über das Konzert „Meditation – Meer der Ruhe" in Veitshöchheim am 22.03.2026.

Nachzulesen hier: Eine Klangreise ins Meer der Stille in der Bücherei im Bahnhof


Albumcover: Meer der Ruhe
Neues Album · Digital

Meer der Ruhe

Mit Werken von Barbara Mayer, Stephan Marc Schneider, Alois Bröder, Johannes X. Schachtner und Markus Lehmann-Horn.

Erhältlich bei

Bandcamp sowie allen großen Streamingdiensten.

Anhören

Rhein-Neckar-Zeitung vom 03.09.2025

Rhein-Neckar-Zeitung vom 3.9.25

Children's Corner — Interview im WDR


Neues digitales Album

Stefan Barcsay Digitales Album — außen
Stefan Barcsay Digitales Album — innen

1. Trailer · Enjott Schneider Nocturnes

2. Trailer · Enjott Schneider Vom Kindsein

Ave Maria Siciliana · Franz Kreuzlinger


Markus Lehmann-Horn · Abtauchen erschien bei Doblinger


Wirf Deine Angst in die Luft

Plakat Wirf Deine Angst in die Luft

Hojung Yoo · Mauve

Uraufführung vom 05.11. in der evangelischen Kirche Erding.


Rhein-Neckar-Zeitung über das Konzert Gutleutmusik

Stefan Barcsay am 24.09.22

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet über das Konzert am 24.09.2022 in der Gutleutkapelle in Mosbach.

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Stiller Trost gegen die Angst

von Pia Geimer

Der Gitarrist Stefan Barcsay spielte bei der letzten Gutleutmusik zeitgenössische Werke. „Wirf deine Angst in die Luft" — so heißt es in einem Gedicht der jüdischen Lyrikerin Rose Ausländer. Dieses Gedicht war Vorbild für ein Soloprogramm, aus dem der Gitarrist Stefan Barcsay bei der letzten „Gutleutmusik um 3" des Jahres einen gut halbstündigen Ausschnitt präsentierte. 2020 war er schon einmal in der Reihe zu Gast gewesen, damals mit seinem Programm „Auf dem Weg zur Pietà". Eine Spezialität dieses Musikers sind seine ausgefeilten Programme, bei denen er gerne auch zeitgenössische Musik für Gitarre einbindet. Es gibt inzwischen einige Komponisten, die gezielt für ihn schreiben. Dass das für ihn selbst häufig eine Einlassung auf ungewohnte Spieltechniken bedeutet, ist dabei kein Hindernis. Barcsay ist offen für Neues und immer auf der Suche nach tief gehenden, am besten auch thematisch zusammenhängenden Stücken. Irgendwelche flashigen Effekte oder spektakuläre Optik interessieren ihn dabei gar nicht. Es ist vor allem das Kontemplative, Nachdenkliche, das ihn als Gitarristen reizt, sich intensiv mit zeitgenössischer Musik zu befassen.

Seine Zuhörer sollten ebenfalls mit Neugier und Aufgeschlossenheit lauschen, aber darauf sind die regelmäßigen Besucher der Gutleutmusik schon eingestellt, bei der es schon öfter einmal Ungewöhnliches und Ungewohntes zu Hören gab. Zur Einstimmung hatte Stefan Barcsay jedoch zunächst ein getragenes klassisches Stück an den Beginn gesetzt: „Mouvement de prière religieuse" von Fernando Sor (1778–1839) wirkte wie ein musikalisches Gebet, das es ja auch darstellen soll. Beim ersten Konzert vor zwei Jahren war die Reihe pandemiebedingt in die Stiftskirche ausgelagert gewesen, wo natürlich der Klang einer einzelnen Gitarre nicht ganz so direkt beim Zuhörer ankommen kann. Hier in der Gutleutkapelle mit der kurzen Distanz zum Ausführenden war es sehr eindrucksvoll, wie zart und intim jede Nuance des Anschlags zu hören war. Stefan Barcsay wollte mit seinem neuen Programm vor allem eine Hommage an die Dichterin Rose Ausländer (1901–1988) schaffen, deren bewegtes Leben von Krieg und Vertreibung geprägt worden war. Auf ihren Gedichten basieren auch einige der zeitgenössischen Kompositionen, die in dieser halben Stunde in der Gutleutkapelle erklangen.

Von der deutschen Komponistin Dorothea Hofmann (*1961) stammte die Vertonung „Noch ...". Es basiert auf einem kurzen Gedicht, das Christof Roos als Ganzes zunächst als Rezitation las, bevor die Musik folgte. Barcsay ließ die ausgewählten Stücke während seines musikalischen Vortrags bewusst ineinander übergehen. Seine Moderation am Anfang war daher etwas ausführlicher und enthielt Erläuterungen zu allen fünf Werken, während beim Konzert selbst keine Pausen entstanden, in denen Applaus die Konzentration der Zuhörer hätte abfallen lassen können. Ungewohnte Klänge und besondere Anschlagstechniken gab es auch bei dem Stück mit dem Titel „Tempel – Meditation" von dem Münchner Komponisten Markus Lehmann-Horn (*1977) zu hören, bei dem durch Dehnen der Saiten mit der linken Hand zusätzliche Zwischentöne und kleine Glissandi entstanden. An die Lauten- oder Virginalmusik der Renaissance erinnerte dagegen die moderne Vertonung der britisch-deutschen Komponistin Vivienne Olive (*1950), bei der die Sammlung „Barafostus' Dream" von Thomas Tomkins Pate gestanden hatte. Alles sehr meditative, sehr innige Musik, die auch bei den Zuhörern für konzentrierte Stille sorgte.

Von dem jungen Kubaner Daniel Toledo Guillén (*1994) stammte das folgende Stück „Rain", bei dem man hinter all seiner dezenten Zurückhaltung doch auch Stefan Barcsays gitarristische Experimentierfreude sehen konnte. Es verlangt einen überaus variablen Anschlag und allerlei ungewöhnliche Spieltechniken wie Klopfen mit der rechten Hand. Nach den vielen zeitgenössischen Klängen schlug er dann aber wieder einen Bogen zurück zu Fernando Sor und beendete seinen Vortrag mit der ganz bekannten „Etüde in a-moll" als Zugabe. Im nächsten Jahr soll die „Gutleutmusik" wiederkommen mit einer neuen Serie von kleinen sommerlichen Konzerten.


Mittelschwäbische Nachrichten — Wirf Deine Angst in die Luft

Die Mittelschwäbischen Nachrichten berichten am 03.06.2022 über das Konzert „Wirf Deine Angst in die Luft – eine Hommage an die jüdische Lyrikerin Rose Ausländer" vom 29.05.2022 in Krumbach.

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Musikalische Hommage an Rose Ausländer

Im Rahmen des „Musikalischen Frühlings im Schwäbischen Barockwinkel" konzertierten am Sonntag, den 29. Mai, der Gitarrist Stefan Barcsay und die Komponistin und Pianistin Barbara Mayer im Konzertsaal der Berufsfachschule für Musik Krumbach mit einem besonderen und beachtenswerten Programm: Der interessante Abend stand unter dem Motto „Wirf Deine Angst in die Luft — eine Hommage an die jüdische Lyrikerin Rose Ausländer". Dementsprechend wurden musikalische Werke präsentiert, die das Gedicht „Noch bist Du da" bzw. dessen Gedichtzeile „Wirf Deine Angst in die Luft" der in der Bukowina geborenen Poetin thematisierten.

Stefan Barcsay, selbst Dozent für Gitarre an der BFSM Krumbach und Initiator des Projekts, legt seinen künstlerischen Fokus seit etlichen Jahren auf die Aufführung von speziell für ihn komponierten Werken zeitgenössischer Künstler. Neben der Münchner Professorin Dorothea Hofmann, dem Kubaner Daniel Toledo Guillén und dem ukrainischen Komponisten Viktor Kaminsky konnte Barcsay so auch die Kunstförderpreisträgerin für Komposition der Stadt Augsburg, Barbara Mayer, für sein Vorhaben gewinnen. Mayer, die am Mozarteum Salzburg studiert hat, komponierte zu diesem Anlass einen Zyklus „Wirf Deine Angst in die Luft" aus sieben „Phantasie-Impulsen" für Gitarre und Klavier, ein abwechslungsreiches und multidimensionales Werk, das die einzelnen Verse der Gedichtvorlage nachempfindet.

In einer raffinierten Verbindung von experimentellen zeitgenössischen Techniken mit verschiedenartigsten Klangfärbungen, collageartigen Partien und fast meditativ-gesanglichen wie auch virtuosen Passagen, wurden die jeweiligen Gedichtinhalte in äußerst kreativer Weise vertont: Im 2. Satz „Die bange Vorahnung der Drossel" beispielsweise, kombinierte Mayer gekonnt einen auf die Spieltechniken der Gitarre übertragenen Drosselgesang mit dem Anfangsmotiv von Chopins Trauermarsch. Snaredrum- und Tambora-Effekte ergänzten das hintergründige und höchst durchdachte Klanggeschehen, das stets in engem Zusammenhang zu Ausländers Biographie steht. Der systematische Einbezug von Zahlensymbolik, dem Mayer selbst kleinste Details wie die Takteinteilung oder die Auswahl der Intervalle eines jeweiligen Satzes unterstellt, rückt die Vielschichtigkeit dieser ausgefeilten Komposition ans Licht.

Als Interpreten zeigten sich Mayer und Barcsay als bestens aufeinander abgestimmtes Duo, das sogar die spieltechnisch anspruchsvollsten Passagen mit faszinierender Leichtigkeit zu meistern wusste und die diversesten Stimmungen des Werkes gezielt ausgestaltete.

Die beiden daraufhin folgenden, vorwiegend auf den Parameter Klang konzentrierten Werke für Gitarre solo von Hofmann („Noch") und Guillén („Rain") boten eine funkelnde Palette sensibelster Färbungen und filigraner Figurationen, die in subtiler Weise zur Auseinandersetzung mit der Gedichtthematik anregten. Barcsay verstand in seinem einfühlsamen Spiel diese klanglichen Feinheiten mit Bravour hervorzuheben.

Als ebenso vielseitiges Werk erwies sich „Die blitzenden Fackeln des Zeus" des iranischen Komponisten Hassan Farahani für Klavier solo, dessen resonante und hochvirtuose Partien Barbara Mayer mit erstaunlicher Brillanz und Verve zu interpretieren vermochte. Eine polyphone Komposition, die Fantasie und Fuge für Gitarre des in Lwiw lebenden Komponisten Viktor Kaminsky, bereicherte das Programm um eine weitere komplexe Komposition, deren kantilene Motive Stefan Barcsay mit profundem Gespür und beeindruckendem gitarristischen Können aus dem verwobenen Stimmengeflecht des Werkes herausarbeitete.

Die Wiederholung von Barbara Mayers Zyklus am Schluss des Konzerts gab dem Publikum eine optimale Gelegenheit, die gehörten Inhalte nochmals zu vertiefen und verlieh dem dargebotenen Programm einen in sich geschlossenen dramaturgischen Bogen. Eine rundweg hörenswerte Veranstaltung also, die im Hinblick auf die aktuelle politische Lage nicht nur in musikalischer Hinsicht als relevant zu bezeichnen ist.


Neues Video · Wirf Deine Angst In Die Luft

Auf dem Weg zur Pietà


Children's Corner

CD-Cover: Children's Corner

Anlässlich der Sendung Concerto Bavarese des BR, der am 30.04. aus der CD „Children's Corner" sendet, schreibt Karina Rechtenbacher, Studentin für elementare Musikpädagogik und Klarinette an der Musikhochschule Nürnberg:

Lieber Stefan, vielen lieben Dank für deine CD die du mir geschickt hast! Wir haben sie zusammen mit meiner Familie angehört. Ich bin total begeistert, wie facettenreich du und die Kompositionen die Gitarre präsentieren. Der Musik zuzuhören ist wirklich fesselnd und mitreißend, weil man nie weiß, was als nächstes kommt und sich überraschen lässt. Was ich besonders interessant fand ist, dass die Musik auf mich und meine Mutter komplett verschieden gewirkt hat. Bei mir hat die Musik Tatendrang ausgelöst und belebend gewirkt, bei meiner Mutter ganz im Gegenteil — sie hat gesagt, dass es sie total beruhigt und entspannt, weil sie sich komplett auf die Musik und den Klang der Gitarre fokussiert. — Karina Rechtenbacher

Cetacea

Das digitale Album präsentiert 4 Stücke, die Gerald Fiebig anlässlich des gemeinsamen Konzerts am 21.10. im Abraxas Augsburg geschrieben hat. Manches erschließt sich von selbst — wie „CD", ein groovender Discosound — anderes wie „Echoes of Industry III" kann nachgelesen werden in der interessanten Broschüre, die dort auch zum Download wie weiteres Material zur Verfügung steht.

Highbrow-Award →

Cetacea als digitales Album


Im Gespräch

Martin Wilkening, Musikpublizist

Gespräch mit Martin Wilkening →

Gerald Fiebig · Echoes of Industry III

Barcsay spielt Fiebig

Gespräch mit Gerald Fiebig →

Larisa Vrhunc · Na Vetru

Track 08

Gespräch mit Larisa Vrhunc →


CD-Cover: Nacht und Träume
CD

Nacht und Träume

Die neue CD von Stefan Barcsay mit Werken von Stephan Marc Schneider, Fernando Sor, Alois Bröder, Joachim F.W. Schneider, Stefan Blum, Larisa Vrhunc und Klaus Hinrich Stahmer.

Bestellen: mail@stefan-barcsay.de

Und bei allen Streamingdiensten.

Presseartikel zur CD →


Das neue Projekt · Auf dem Weg zur Pietà

Mit Werken von Stefan Blum, Alois Bröder, André Herteux, Dorothea Hofmann, Markus Lehmann-Horn und Larisa Vrhunc.

Von Pietà inspiriert — Gitarrist Stefan Barcsay plant Meditationskonzerte

Artikel von Stephanie Knauer (PDF) →

Das Konzertprogramm: Auf dem Weg zur Pietà

Programm zum Herunterladen (PDF) →

Intensive Meditation

Artikel von Pia Greiner: PDF →

Hans von Judenburg, Pietà in der Bozener Pfarrkirche

Hans von Judenburg, Pietà · Foto: Vollmond11/wiki CC


Fantasma


Markus Lehmann-Horn · Solo Works

Die neue CD von Markus Lehmann-Horn Solo Works mit „Abtauchen" für Gitarre solo.

Auf YouTube hören


Stefan Barcsay wird unterstützt von

  • Kurt & Felicitas Viermetz Stiftung
  • Stiftung Bayerischer Musikfonds
  • Bezirk Schwaben